Von der Freiheit der Gipfel

Gekiga - so heißen Mangas für Erwachsene, abseits der aufgekratzten Teenie-Serien. Einer der Großmeister dieses Genres ist Jiro Taniguchi, vielfach preisgekrönt - vor Kurzem erst wieder in Erlangen mit dem deutschen „Comic-Oscar” für Vertraute Fremde im Carlsen-Verlag. Zum ersten Mal hielt die Jury einen Manga für den besten Comic des Jahres. Die Kreativität des Meisters ist schier unerschöpflich, sein bisheriges Lebenswerk umfasst über 40 Titel, einige davon mehrbändig. Über seine Arbeitsweise (und die anderer Autoren, z.B.  „unsere" Kiriko Nananan und Usamaru Furuya) drehte arte ein Kurz-Feature.

Von dem in Japan sehr erfolgreichen Autor Baku Yumemakura ist der Roman, der dem 5teiligen Epos zugrunde liegt. Für seine Werke bekam Yumemakura mehrere Preise, darunter 1997 den renommierten Preis Rentaro Shibata für Gipfel der Götter.

 
 

 

 


 

 






 

1924 starben George Mallory und Andrew Irvine am Mount Everest bei dem Versuch, die ersten Menschen auf dem höchsten Gipfel der Welt zu sein und bieten seitdem den Zündstoff für eine der heftigsten Debatten in der Bergsteigergeschichte: Hatten sie den Gipfel erreicht oder nicht? 1999 findet eine Gruppe von Bergsteigern die Leiche von Mallory und dessen Fotokamera und lässt die Diskussion erneut aufleben. Hier beginnt die Serie "Gipfel der Götter".