
„Lentu di ncasciu ist einer, der die Omertà, das Gesetz des Schweigens, bricht", schreibt Jürgen Weber auf Buchkritik.at. Die Autoren dieser Serie brechen tatsächlich das Schweigen, „in den Augen jener, die Jahre lang mitgemacht und das Thema tabuisiert haben. Denn auch die Anti-Mafia kennt die stille Kollaboration - die Tabuisierung.”
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„Ein packendes Stück Geschichte, aufgezeigt an vielen Einzelschicksalen, durch einen gelungenen Kniff mitfühlend und dramatisch erzählt”, schreibt Michael Nolden in Comicblog. „Optisch stimmig und atmosphärisch belebt.”

Die ehrenwerte Gesellschaft der Unterwelt in New York und Umgebung imitiert mit Wonne den Lebensstil des etablierten Bürgertums. Die Gangsterlords haben ihren Wohlstand nicht durch harte Arbeit erlangt, sondern mit Gerissenheit, Gier und Skrupellosigkeit - auch darin gar nicht so unähnlich vielen ihrer Vorbilder.
Auf versalia.de schreibt Jürgen Weber: „Die Autoren zeigen die böse Fratze des Kapitalismus, wie wir sie selbst in diesen Tagen noch nicht kennen gelernt haben.”
Wie so vieles in der menschlichen Gesellschaft sind offenbar auch die Werte und Ziele der Mafia eine Frage des Blickwinkels.

